Medien

Unverbesserlich?

Die „taz“ weigert sich hartnäckig einen ziemlich peinlichen Fehler auf ihrer Website zu korrigieren. Jetzt aber schnell – sonst könnte es teuer werden.

22. Oktober 2009. Liebe taz-Redaktion, in der Einleitung zu eurem Beitrag „Fernseh-Lizenzen in aller Freundschaft“, den ihr am 19. Oktober auf eurer Website veröffentlicht habt, stellt ihr eine ziemlich waghalsige Behauptung auf: Ihr habt großes Glück, dass Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), und/oder seine Presseleute, offenbar nicht zu euren Stammlesern gehören, sonst hättet ihr vermutlich schon ziemlichen Ärger bekommen, nicht nur wegen des Rechtschreibfehlers (…dem Präsidenten). Es könnte sogar teuer werden, wenn auch noch einer dieser berüchtigten Abmahn-Anwälte die Falsche-Behauptungs-Fährte aufnimmt.

Auf den peinlichen Fehler hat euch euere treue Leserin (und meine Frau) Inge Seibel nun schon zwei mal „in aller Freundschaft“ hingewiesen: Mit einer Nachricht bei Twitter am Mittwoch und in einem sinngemäß gleichlautenden Eintrag unter euren „Leserkommentaren“ am Donnerstagmittag, den ihr bislang einfach nicht freigeschaltet habt. Doch Ignorieren hilft euch vermutlich diesmal nicht weiter. Ihr solltet jetzt ganz schnell den peinlichen Fehler korrigieren und euch bei Ring sowie bei euren Lesern dafür entschuldigen. Denn – soweit mir bekannt ist, schauen die BLM-Leute häufiger mal bei blogmedien rein. Oder seid ihr wirklich unverbesserlich?

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