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Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit

Warum die ostdeutsche Rockgruppe „Silbermond“ für das Milliardengrab „Hypo Real Estate“ singen sollte.

Quelle: Pressebild Hypo Real Estate, bearbeitet von blogmedien

27. Juni 2009. | Das ist wohl kein Scherz: Nach einem Bericht des Fachmagazins „Werben & Verkaufen“ will der „ums überleben kämpfende Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) in Zukunft unter neuem Namen und mit einem neuen Erscheinungsbild auftreten.“ Weil die inzwischen im Staatsbesitz befindliche Pleite-Bank ziemlich klamm ist, sollen Werbeagenturen dafür Entwürfe zum Nulltarif abliefern. blogmedien beteiligt sich außer Konkurrenz an dem „honorarfreien Pitch“ und macht hier fünf Vorschläge für das künftige Sounddesign:

  1. Irgendwas bleibt – Silbermond: „Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit in einer Welt in der nichts sicher scheint. Gib mir in dieser schweren Zeit irgendwas das bleibt.“ (YouTube)
  2. Money For Nothing – Dire Straits: „Now look at them yo-yos thats the way you do it  – Money for nothing and chicks for free.“ (YouTube)
  3. Take The Money And Run – Steve Miller Band: „They headed down south and they’re still running today singin‘ go on take the money and run“ (YouTube)
  4. Money – Pink Floyd: „Why does anyone do anything? I don’t know, I was really drunk at the time!“ (YouTube)
  5. Money, Money, Money – Abba: „Money, money, money must be funny in the rich man’s world.“ (YouTube)

Trotz härtester internationaler Konkurrenz dürfte die Gruppe aus der Drei-S-Stadt Bautzen (Senf, Stasi-Knast, Silbermond) haushoher Favorit sein. „Kreative“ würden wohl argumentieren, dass dieser einfühlsame Text Sicherheit und Wohlgefühl vermittelt. Wäre also keine schlechte Idee, wenn sich „Silbermond“ für unser gemeinsames Milliardengrab mächtig ins Zeug legte. Honorarfrei, versteht sich.

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