Medien

Der Online-Stern, die Piraten und der Pulitzer Preis

Kritik und Anmerkungen zum blogmedien-Beitrag „Angriff per E-Mail“.

2. Mai 2009. Es gibt Beiträge, die man besser wohl nicht geschrieben – und vor allem nicht veröffentlicht hätte. Wie zum Beispiel „Angriff per E-Mail“, der bei blogmedien am 26. April ins Netz gestellt wurde. Mangels direkter Kommentierungsmöglichkeit meldete sich Jörg Aberger am 1. Mai per E-Mail mit folgenden Anmerkungen:

In Ihrem von mir durchaus geschätzten Blog heißt es in einem Eintrag vom 26. April: „Eigentlich schade, dass die diesjährigen Pulitzer Preise für herausragende journalistische Leistungen schon vergeben sind. Stern.de hätte sonst mit dem Beitrag „Schüsse nach dem Konzert“ vermutlich ganz gute Chancen auf eine Nominierung, zumindest in der Kategorie ‚Fiction‘.“ Dankenswerter Weise verlinken Sie auch auf den Pulitzer-Internetauftritt. Dort hätten Sie aber einmal in in FAQs schauen sollen. Sie hätten erfahren, dass die Preise im Journalismus nur an solche Geschichten und Autoren gehen können, die in US-amerikanischen Zeitungen und/oder Webauftritten veröffentlicht wurden, wozu Stern.de aber nicht zählt. Und die Kategorie „fiction“ gibt es natürlich nur im Literaturbereich, in dem lediglich US-Bürger ausgezeichnet werden können.

Ich habe Jörg Aberger auf seine berechtigte Kritik wie folgt geantwortet:

Vielen Dank für den Hinweis. Natürlich war das nur Polemik von mir – und zwar eine ziemlich „billige“. Selbstkritisch muss ich sagen, dass ich diesen Beitrag besser nicht geschrieben hätte – zumindest nicht in der vorliegenden Form. Nun ja, jeder macht mal Fehler – Hauptsache nicht so viele wie stern.de. Also, ein vergleichbar „blöder“ Eintrag wird in absehbarer Zeit bei blogmedien.de nicht mehr erscheinen. Vielleicht überzeugen Sie sich hin und wieder selbst einmal.

Und auch andere blogmedien-Leser sollten darauf achten, dass ich dieses Versprechen einlöse.

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