Der falsche Die(c)kmann

In dieser Woche beschäftigt sich „DIE ZEIT“ unter dem verheißungsvollen Titel „Wie guter Journalismus überleben kann“ mit der eigenen Zunft. Antworten auf diese schwerwiegende Frage sind erwartungsgemäß nicht zu finden.

Dafür gibt’s einigen Spott von bekannten Journalisten, die nicht um ihre Expertise für diese Titelgeschichte gebeten wurden. Medienjournalist Stefan Niggemeier kommt in seinem Blog zu dem Schluss „Mich hat diese hilflos-verzweifelt-verklärende Flucht ins Pathos unter dem Sinnbild des süßen gephotoshoppten Hundes heute depressiver gemacht als alle aktuellen Untergangs-Nachrichten von Print-Medien.“ Kollege Thomas Mrazek lästert bei „Facebook“: „Wie guter Journalismus funktionieren kann? Meine Antwort an die Fragesteller lautet ganz banal: Beispielsweise Namen und Altersangaben besser checken …“. Tatsächlich hatten „DIE ZEIT“-Leute „Bild“-Chefredakteur Kai Dieckmann nicht nur falsch geschrieben, sondern auch noch dessen Alter mit 47 statt 48 falsch angegeben.

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