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8. Januar 2017 | Dumm­heit bzw. man­gelnde Eng­lisch­kennt­nisse der Dienst haben­den Prak­ti­kan­ten — oder doch etwa böse Absicht? Mir fal­len nur diese Mög­lich­kei­ten ein, warum  ZEIT ONLINE am Sams­tag diese drei Tweets des desi­gnier­ten US-Präsidenten Donald Trump in der Über­schrift “Donald Trump nennt Russland-Kritiker ‘Dumm­köpfe’” zusam­men­fasste.

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Da ver­brei­tet der Mann, der am 20. Januar sei­nen Amts­eid als 45. Prä­si­dent able­gen wird, end­lich mal was ver­nünf­ti­ges auf sei­nem “haus­ei­ge­nen Pres­se­dienst” Twit­ter — und dann ist es den ver­meint­lich kri­tisch den­ken­den und schrei­ben­den Redak­teu­ren von ZEIT ONLINE auch wie­der nicht recht. Als klar den­ken­der Mensch wird man die Aus­sage, dass gute Bezie­hun­gen zu Russ­land eine gute Sache sind, wohl unein­ge­schränkt zustim­men kön­nen — oder sogar müs­sen. Und der ergän­zende Hin­weis, dass nur “Dumm­köpfe” das Gegen­teil glau­ben könn­ten, ist wohl ebenso akzep­ta­bel. Trump hat — zumin­dest in die­sen drei Tweets — auf die sich der am 7. Januar ver­öf­fent­lichte Bei­trag allein bezieht, Russland-Kritiker aller­dings nicht pau­schal als “Dumm­köpfe” bezeich­net, son­dern das war eine (erneute) jour­na­lis­ti­sche Fehl­leis­tung der Redak­tion von ZEIT ONLINE, in der es erfah­rungs­ge­mäß vor allem an den Wochen­en­den immer mal wie­der zu “Aus­set­zern” kommt. Das ist geht zu Las­ten der Glaub­wür­dig­keit des Jour­na­lis­mus. Also, kor­ri­giert die­sen Blöd­sinn und ent­schul­digt euch bei den Nutzern.