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Der falsche Die©kmann

23. Novem­ber 2012 | In die­ser Woche beschäf­tigt sich „DIE ZEIT“ unter dem ver­hei­ßungs­vol­len Titel „Wie guter Jour­na­lis­mus über­le­ben kann“ mit der eige­nen Zunft. Ant­wor­ten auf diese schwer­wie­gende Frage sind erwar­tungs­ge­mäß nicht zu finden.

Dafür gibt’s eini­gen Spott von bekann­ten Jour­na­lis­ten, die nicht um ihre Exper­tise für diese Titel­ge­schichte gebe­ten wur­den. Medi­en­jour­na­list Ste­fan Nig­ge­meier kommt in sei­nem Blog zu dem Schluss „Mich hat diese hilflos-verzweifelt-verklärende Flucht ins Pathos unter dem Sinn­bild des süßen gepho­to­shopp­ten Hun­des heute depres­si­ver gemacht als alle aktu­el­len Untergangs-Nachrichten von Print-Medien.“ Kol­lege Tho­mas Mra­zek läs­tert bei „Face­book“: „Wie guter Jour­na­lis­mus funk­tio­nie­ren kann? Meine Ant­wort an die Fra­ge­stel­ler lau­tet ganz banal: Bei­spiels­weise Namen und Alters­an­ga­ben bes­ser che­cken …“. Tat­säch­lich hat­ten „DIE ZEIT“-Leute „Bild“-Chefredakteur Kai Dieckmann nicht nur falsch geschrie­ben, son­dern auch noch des­sen Alter mit 47 statt 48 falsch angegeben.