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Die Tröten, die “Bild” rief

13. Juni 2010 | Vuvu­zue­las haben den Redak­teu­ren unse­res “Zen­tral­or­gans” den Spaß am Start der Fußball-WM in Süd­afrika gründ­lich ver­dor­ben. Dabei hatte “Bild” den Absatz der Trö­ten zuvor selbst kräf­tig angekurbelt.

Das war nicht immer so. Zwar hatte “Bild”-Reporter Mathias Son­nen­berg wäh­rend des Confed-Cups vor einem Jahr “zehn Euro für die 65 Zen­ti­me­ter Plas­tik” inves­tiert und die Trö­ten für “ner­vig” befun­den, den­noch for­derte das “Zen­tral­or­gan” am 8. April die­ses Jah­res die Fußball-Fans auf, “mit der  fei­ern wie die Welt­meis­ter!” Schließ­lich sei die Tröte “der ideale Weg­be­glei­ter für die Fuß­ball WM 2010 in Süd­afrika. Egal ob Sie mit Freun­den, Bekann­ten oder der Fami­lie die Welt­meis­ter­spiele zu Hause vor dem Fern­se­her ver­fol­gen oder beim Public View­ing — mit der Vuvu­zuela von Shell kön­nen Sie signa­li­sie­ren, dass Sie ein ech­ter Fuß­ball­fan sind!”

Das sagte sich wohl auch ein Flit­zer, der Anfang Juni die Kreisliga-Kicker der SpVg Fre­chen “beglückte” und dabei von einem “Bild-Leserreporter” ertappt wurde, ohne Hemd und Hose, aber mit Vuvu­zuela in der Hand. So eine Tröte, die “Bild” rief.

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