Medien

Kein “Kraftakt” in NRW

10. Mai 2010 | Hier gibt’s das “voll­stän­dige Ergeb­nis” der nordrhein-westfälischen Landtagswahl.

Wah­len in Deutsch­land wer­den immer mehr zum Deba­kel, längst nicht nur so wie am Sonn­tag in Nordrhein-Westfalen für Rütt­gers, Mer­kel oder Wes­ter­welle. Weil der Medi­en­main­stream sich hart­nä­ckig wei­gert, die kata­stro­phal nied­rige Betei­li­gung an der ver­meint­li­chen “Schick­sals­wahl” in NRW zu the­ma­ti­sie­ren, habe ich das “voll­stän­dige Ergeb­nis” unter Berück­sich­ti­gung der Wahl­be­rech­tig­ten auf­ge­schlüs­selt. Erkennt­nis: Der Stim­men­an­teil der bei­den gro­ßen Volks­par­teien, CDU und SPD, ist zusam­men nur gering­fü­gig höher, als der Anteil der Nicht­wäh­ler: 41,0 vs. 40,7 Pro­zent. Wie Han­noelore Kraft, ange­sichts die­ses — auch für ihre Par­tei — deso­la­ten Wahl­er­geb­nis­ses auf die Idee kommt, dass die SPD “zurück” sei, ist schwer nach­voll­zieh­bar. Ein poli­ti­scher “Kraft­akt” sieht wohl anders aus.

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