Medien

Wiesn so brutal gemütlich wie nie

In ihren Mon­tags­aus­ga­ben doku­men­tie­ren “Abend­zei­tung” und “tz” die “neue publi­zis­ti­sche Viel­falt” auf dem Münch­ner Zeitungsmarkt.

22. Sep­tem­ber 2009. Das über­rascht sogar mich als “Zuge­r­oas­ten” mit über 10jähriger Dul­dung in Ober­bay­ern. In Mün­chen gibt’s in die­sem Jahr gleich zwei Okto­ber­feste, zumin­dest, wenn man den “Auf­ma­chern” der bei­den kon­kur­rie­ren­den Bou­le­vard­blät­ter vom Mon­tag die­ser Woche folgt: Die “Abend­zei­tung” berich­tet auf ihrer Titel­seite von einer “Wiesn bru­tal wie nie”. Dage­gen erleb­ten die Kol­le­gen von der “tz” bei der ver­meint­li­chen Gegen­ver­an­stal­tung einen Wiesn­start so “Gemüt­lich wie lange nicht mehr”.

Wer von den Redak­teu­ren beim Ver­fas­sen der Schlag­zeile nüch­ter­ner war, ist lei­der nicht bekannt. Zum Glück hat Sevenload-Geschäftsführer Ibra­him Evsan die gleich­sam “bru­tale” und “gemt­li­che” Wiesn an einem “stum­men Zei­tungs­ver­käu­fer” in der Schel­ling­straße foto­gra­fiert und damit die “neue publi­zis­ti­sche Viel­falt” des Münch­ner Zei­tungs­mark­tes — nahezu für die Ewig­keit — dokumentiert.

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