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blogmedien für unterwegs

Mit dem Plugin “WPtouch” für WordPress lassen sich Weblogs für mobile Endgeräte bestens darstellen.

8. Januar 2010. Schon seit Monaten hatte ich mir vorgenommen, endlich die Software, die ich für blogmedien nutze, auf den aktuellen Stand zu bringen. Die bislang verwendete WordPress-Version 2.0 (und irgendwas) lief zwar reibungslos, war allerdings mit einer Reihe von Plugins nicht kompatibel. Wiederholte “Horrormeldungen” in einschlägigen Foren über vermeintliche Probleme hatten mich bislang vom Upgrade der Software abgehalten. Am vergangenen Samstag habe ich es dann doch gewagt und – kaum zu glauben – es hat auf Anhieb bestens funktioniert. Dank der gut nachvollziehbaren Anleitungen auf der WordPress-Seite ist es mir tatsächlich gelungen, ganze “Generationen” der Software zu überspringen und direkt die deutschsprachige WordPress-Version 2.9.1 zu installieren.

Nach dem Upgrade kann ich jetzt beispielsweise Bilderserien einfach einfügen, meine weltbewegenden Twitter-Botschaften in das Blog einbinden und eine Reihe neuer  Plugins bzw. Widgets nutzen. Der wichtigste Grund für das Upgrade war für mich allerdings die Möglichkeit, blogmedien auch für die Nutzung auf mobilen Endgeräten darstellen zu können. Und das geht richtig einfach, wenn man das kostenlose Plugin “WPtouch” installiert. Nach Angaben der Entwickler der “BraveNewCode Inc” lassen sich damit die Inhalte von Weblogs nicht nur auf dem “iPhone” und dem “iPod toch”, sondern auch auf anderen Endgeräten darstellen.

Das Ergebnis kann sich zumindest auf dem “iPhone” durchaus sehen lassen. Der Aufruf der Startseite erfolgt über die übliche Internetadresse. Dort werden zunächst die aktuellen Blogeinträge aufgelistet. Über ein Drop-Down-Menue lassen sich Übersichten nach Rubriken und Tags (Schlagworten) aufrufen. Mit der Suchfunktion werden die  gewünschten Blogeinträge schnell gefunden. Die Einzeldarstellung der Inhalte erfolgt im Blogsatz und ist lesefreundlich. Zudem werden Bilder, Bilderserien, verlinkte PDF-Dokumente und eingebundene YouTube-Videos prima dargestellt. Nicht genutzt werden können dagegen Flash-Elemente wie Videos, Audios und Animationen.

Über die Bearbeitungsebene (Backend)von WordPress lassen sich verschiedene Einstellungen modifizieren. So können Farben und Schriften auf die individuellen Bedürfnisse angepasst – und/oder die Darstellung der Inhalte auf bestimmte Kategorien (z.B. “Aktuell”) begrenzt werden. Weiterhin lässt sich über das Backend auch ein eigenes Logo einfügen, das dann im Kopf der mobilen Version des Weblogs erscheint. Die Grafik (PNG, JPG oder GIF) sollte im Format 59 x 60 Pixel erstellt werden. Das Logo wird dann auch bei entsprechender Verlinkung auf der Homepage des Smartphones angezeigt.

Die vorstehenden Hinweise sind selbstverständlich nicht für die “Freaks” unter den Blog-Betreibern gedacht. Die “Bastler” (und “Schlaumeier”) kennen und nutzen so ein Plugin sicherlich schon längst oder haben gar eine eigene Applikation für solche Zwecke entwickelt.  Für Kollegen wie Christian Jakubetz, Ulrike Langer, Stefan Niggemeier oder die BILDblogger mag dieser Tipp dagegen ganz nützlich sein – schließlich sollten gute Blogs auch unterwegs über ein mobiles Endgerät erreichbar sein.

“Won’t Get Fooled Again”

“The Who” sind Stars in der Halbzeitshow beim diesjährigen “Super Bowl” in Miami. Der Auftritt von Pete Townsend und Co. ist in den USA allerdings umstritten.

7. Februar 2010. “The Who” hatten in ihrer inzwischen 46 Jahre andauernden Karriere schon viele große und legendäre Auftritte: 1969 spielten sie vor geschätzten 400.000 Besuchern beim Woodstock-Festival, ein Jahr später beim “Isle of Wight Festival” und 1985 verpflichtete sie Bob Geldorf für das “Live Aid Concert” im Londoner Wembley-Stadion, das vom Fernsehen nahezu rund um die Welt übertragen wurde. Heute Nacht (deutscher Zeit) kommt ein weiterer Höhepunkt für Pete Townshend und Roger Daltrey, den beiden – im wahrsten Sinne des Wortes – Überlebenden des legendären Quartetts, dazu: “The Who” gestalten die Halbzeitshow beim diesjährigen Finale der National Football League (NFL), genannt “Super Bowl”, zwischen den “Indianapolis Colts” und den “New Orleans Saints”. weiterlesen »

“Ein neues, glanzvolles Medienevent…”

ARD und Privatsender wollen am 17. September “im Rahmen einer festlichen Gala” erstmals gemeinsam den “Deutschen Radiopreis” verleihen. Die Radiowirklichkeit ist vielfach allerdings wenig glamourös.

5. Februar 2010. Vor einigen Tagen hatte ich zufällig bei einer kleinen privaten Radiostation zu tun. Die ambitionierten Redakteure zeigten mir ihren Arbeitsraum und die angrenzenden Studios – fühlten sich allerdings nicht recht wohl dabei, weil sie sich für den schäbigen Zustand der Räumlichkeiten und die “altertümliche” technische Ausstattung ihres Senders schämten. Die Computer mögen gut zehn Jahre alt sein. In der Redaktion gibt es überhaupt nur einen PC mit dem das Internet erreicht werden kann. Der Telefonhybrid im Sendestudio ist nicht mehr einsetzbar, weswegen seit Monaten keine Telefoninterviews mehr geführt werden können. Als ich mich nach einer halben Stunde verabschiedete, war ich ziemlich niedergeschlagen – Radio hatte ich irgendwie anders in Erinnerung. weiterlesen »

Ja da geht´s humba, humba, humba, täterä…

In den Wochen vor Rosenmontag kommen die öffentlich-rechtlichen Anstalten aus dem Schunkeln gar nicht mehr heraus: Fast 80 Stunden Karneval, Fasching und Fastnacht zur besten Sendezeit.

Karneval auf allen TV-Kanälen - Originalbild Screenshot ZDF.de2. Februar 2010. Früher, in den 1960er Jahren als ich noch klein war, gab’s in Deutschland feste Fernsehrituale in Ost und West: Am Mittag des Heiligen Abend beschenkte Bundeskanzler Konrad Adenauer arme Waisenkinder und ich hatte den alten Mann ganz lieb, auch wenn er selten lächelte. Den Vormittag des ersten Weihnachtstags gestaltete Heinz Quermann im “Deutschen Fernsehfunk” für die Werktätigen mit einem bunten Unterhaltungsprogramm unter dem Titel “Zwischen Frühstück und Gänsebraten”, auch wenn Gänse im Arbeiter- und Bauernstaat zu Weihnachten schon mal knapp waren. Für mich war damals der Freitag vor Rosenmontag ein Höhepunkt im sonst eher tristen Fernsehjahr. Da saßen unsere Nachbarn immer mit bunten Hütchen auf dem Kopf vorm Fernseher, bliesen Papierschlangen auf und prosteten sich mit Ananas-Bowle zu. Auf dem schwarz-weiß Bildschirm wurde dazu kräftig geschunkelt, weil Ernst Neger “Humba täterä” sang. Herzlich willkommen bei “Mainz wie es singt und lacht”. weiterlesen »

Alpha, Beta, Markwort

Selbst wenn der FOCUS-Chef sich einfach versabbelt, wagt niemand ihm zu widersprechen.

1. Februar 2010. Vor einer Woche hatte ich bei blogmedien ein wenig über das eigenwillige PR-Filmchen gelästert, in dem die beidScreenshot FOCUS Onlineen Chefredakteure Helmut Markwort und Uli Baur das vermeintlich neue Konzept des FOCUS zu erklären versuchten. Darin sagte Markwort im O-Ton unter anderem: “Wir haben was ganz anderes gemacht. Wir haben drei Gruppen gegründet. Die hießen Alpha, Beta und Omega.” weiterlesen »